Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen!

Meine Lieben Leser und Leserinnen~

ich kann Ihnen mit Freuden mitteilen, dass sie wieder einmal in der Woche (nach Plan Edit: OK, das wurde leider nichts – aber ich hatte wirklich viel zu erleben und keine Muße immer was zu schreiben…) neue, spannende Einträge lesen können. Wenn Sie denn wollen, wenn nicht – Sie verpassen was. Ehrlich! Also zu mindestens ist das meine Meinung. Also schauen sie mal rein, besonders wenn sie neu hier sind. Nehmen sich ein bisschen Zeit und lesen mal einen oder zwei Beiträge. Vielleicht bringt es Ihnen Erleuchtung. Und wenn nicht das, so zumindest ein wenig Spaß.

Da wir den einleitenden Teil nun hinter uns gebracht haben, werde ich nun damit beginnen meine erneute Reise nach Japan zu schildern. Möglicherweise fragt sich ein treuer Leser nun: „Hey, Moment – die alte Reise ist noch nicht mal abgeschlossen! Und da waren Versprechungen!!“.
Gut Aufgepasst! Da stehe ich in der Tat noch im Rückstand…aber ich gedenke das nach zu holen. Angefangene Teile von einzelnen geplanten Berichten sind schon hier bei mir auf dem Rechner…also seien sie Geduldig. Um die Zeit zu überbrücken, können sie ja einfach die neuen Beiträge lesen. Oder wie wär’s damit die alten nochmal zu lesen? Und Lieblingsstellen raus zuschreiben? Nun, sie werden sich schon zu helfen wissen. Ich fange derweil einfach schon mal an. (Edit: hach ja, wenn man jung und motiviert ist *lach* sorry, dass dieses nichts geworden ist…)

Es begann alles mit einer Mail während meines Tokyo-Aufenthaltes. Da wurde ich gefragt ob ich mich nicht für ein Stipendium bewerben möchte, um nochmal nach Japan zu gehen. Das habe ich einfach mal gemacht und ich wurde genommen. Jetzt sitze ich in meinem Zimmer, die Welt schwankt noch ein wenig vor meinen Augen (dank Jet-lag) und ich habe schon zwei anstrengende Tage hinter mich gebracht.

Gestern (3. Februar) bin ich müde gegen 10 Uhr am Kansai Flughafen angekommen. Gott sei Dank wurde ich gleich aufgesammelt und zum Bus gebracht, wo ich mich mit meiner ersten Mitstudentin unterhalten konnte. Dea, aus Rumänien. Wir haben uns gleich verstanden! Yeah! Ein bisschen später kam dann Alex aus Ungarn dazu und auch mit ihr hatte ich soweit keine Probleme. Zu dritt haben wir dann auch den Tag in Angriff genommen! Als erstes ging an die Rezeption wo wir einen sehr dicken Briefumschlag, unsere Schlüsselkarte, unser erstes Taschengeld und ein Fieberthermometer bekommen haben. Letzteres mussten wir dann auch gleich vor Ort (also vor der Rezeption) benutzen. Ich kam mir leicht merkwürdig vor, aber die Dame hat einfach mal weiter erklärt…da war ich abgelenkt genug. Nach einiger Zeit, durften wir dann endlich in unsere Zimmer!

Wir drei, also Dea, Alex und ich wohnen nebeneinander! Sehr gut :3 Verbündete in der Nähe zu haben ist immer gut! Wir haben uns auch gleich dazu verabredet mal die Cafeteria zu besuchen. Die Mittagszeit rückte eh näher. Bis zum lostraben hatte wir allerdings noch genug Zeit für eine Dusche, Klamotten wechseln und ein bisschen entspannen.
Ich habe mir den dicken Briefumschlag angesehen. Neben Info-Blättern und Formularen gab es auch Karten. Darunter eine von der Umgebung. Aber erstmal wurde dann die Mensa überfallen. Man sucht sich am Eingang eine Plakette mit Nummer raus – diese Nummer gehört zu einem Gericht. Diese Plakette zeigt man vor, man wartet und bekommt sein essen. Bezahlt wird mit unserer ID-Card. Genug Geld ist auf alle Fälle drauf.
Das Essen schmeckt übrigens :3 und es gibt genug Gerichte, dass es nicht langweilig wird.
Bei Gelegenheit mache ich ein paar Fotos.

Auf jeden Fall haben wir gegessen und haben uns dann auf eine Erkundungstour unserer Umgebung gemacht.

Da wäre als erstes der Strand zu nennen. Genial! Es handelt sich um einen Steinstrand mit weißen, etwa faustgroßen Steinen die in der Sonne glitzern und der Wind pfeift einem um die Ohren…*ehem*. Da es leider ein bisschen zu laut gepfiffen hat, sind wir dann weiter Richtung Stadt gewandert und haben einen „Book Off“ (Buchladen mit megastarken Rabatten), einen DrugStore (da gibt’s keine Drogen sondern Waschmittel, Medizin, Shampoo und Duschbad), einen 100 Yen Shop und eine Kaufhalle (was zu trinken) aufgesucht. Leicht müde, von der Anreise und vom umher wandern sind wir dann zum Abendessen und danach in unsere Betten gefallen.

Es folgt der zweite Tag. Nicht ganz so spannend aber trotzdem lustig :3 Erstmal hatten wir Orientationskurs, wo nochmal alles wichtige erklärt wurde. Es folgte ein „Eisbrecher“-Mittagessen wo wir alle das erste Mal mit einander geplaudert haben und dann ging’s daran den Einstufungstest (ich hatte so was von keine Ahnung…. -__-). Noch ein kurzes Fotoshooting und dann sind wir mit unseren Kommilitonen einkaufen gegangen. Ich erinnere hier nochmal, „wir“ besteht aus Dea, Alex und mir. Ich hab mich beim Einkauf erstmal mit Schreibkrams eingedeckt. Jetzt sieht’s auf meinem Schreibtisch nicht ganz so chaotisch aus.
Übrigens habe ich jetzt auch Internet auf dem Zimmer :3 also steht dem Schreiben nichts mehr im Wege!
Habe auch am zweiten Tag schon etwas angefangen zu schreiben, wurde aber dann doch vom Schlaf übermannt.

6:00 Uhr aufstehen, der dritte Tag beginnt! Mit einem ausgiebigen Frühstück und danach einem mündlichen Test. Wir haben uns in einer Vierergruppe (Dea, Alex, Ich und Devi) mit unseren Lehrern unterhalten. Über die Uni, unsere Hobbys, die niedrigen Geburtenzahlen…so was eben. Das lief ganz gut.
Die folgende Freizeit hab ich genutzt um meinen Schreibtisch weiter zu ordnen. Danach ging es in die Bibliothek~ dort haben wir eine Einführung bekommen. Man könnte sagen, das es so wie unsere Uni-Bibliothek ist. Also sollte ich mich zurecht finden.
Am Nachmittag gab’s dann eine Einführung zu Nô und Kyôgen. Bei beiden handelt es sich um eine japanische Theaterform. Nô ist sehr langsam und stilisiert. Das heißt selbst wenn sie sehr schnell rennen, ist es in Slow-Motion dargestellt >_> Ich hoffe ich schlafe nicht ein. Kyôgen dagegen ist ein lustiges Stück was immer zusammen mit einem Nô-Stück aufgeführt wird (zwischen drinn). Es soll das ganze etwas auflockern und die Leute zurück aus komatösen Wachzuständen holen. Ich bin gespannt wie es wird.

Soviel dazu~
Die ersten drei Tage sind geschafft! Was wohl noch alles kommen mag? Ich weiß es schon. Im Groben. Wir besuchen eine Grundschule, machen einen Lauf durch Osaka, tragen einen Kimono und besuchen eine Gastfamilie! Wenn das nichts ist :3 dieser Monat ist aber noch entspannt. Nächster wird stressiger. Aber dazu komme ich, wenn es soweit ist.

Soweit~
Rumi

Advertisements

3 Kommentare zu “Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen!

  1. Anonym sagt:

    Kaum hat man gezwinkert ist die Uli wieder in Japan XD
    Schön, dass du weiterhin fleißig berichtest. Ich bin ganz gespannt auf deine kommenden Einträge!
    Wie ist denn das Wetter in Osaka? Hier ists kalt (sollen -15Grad werden) und a***glatt X.x
    lol@Einleitung ;P
    Toll, dass du so schnell Freunde findest. Das macht alles doch umso einiges leichter. Ist ja multikulti bei euch XD
    Interessant, dass ihr euch mit dem japanischen Theater beschäftigt. Da schreib bitte noch mehr drüber 😀
    Auja und Fotos büddö 😀

    Mensch, wie die Zeit vergeht… Nun bist du ja fast schon ne Woche in Osaka. Sag mal, wie isn das mit dem Akzent..? Gewöhnt man sich da schnell dran, oder ists doch eher ne Sache für sich? Haben die Leute in und um Osaka nicht teilweise ganz andere Wörter als die Tokyoer?

    Cu, GuBi

  2. Anonym sagt:

    Oh, es gibt wieder was zu lesen^^
    Sehr schön.
    Also wohnt ihr diesmal in keiner Gastfamilie?

    Eine Grundschule, wie süß^^
    Ich wünsche dir dort viel spaß und ich lese fleißig^^

    Liebe Grüße große
    *drück*

  3. Anonym sagt:

    weg?

    Was du bist schon wieder weg? O_______O

    Ich habe ja nicht mal mitbekommen, dass du wieder da warst ^^;
    Habe immer nur mal hier reingeschaut, ob es was neues zu lesen gab……………

    wie lange biste denn diesmal weg?

    MfG Manju

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s