Der November bringt…

viel Neues und Regen

und auch Fotos für den letzten Beitrag.

Aber zu Beginn einen kurzen Rückblick auf den Oktober. Ende Oktober hatten wir bei mir im Projekt eine Halloweenparty für die Kinder und Eltern. Es waren wohl um die 200 Leute da. Ich habe davon nicht soviel mitbekommen, da ich Kinder angemalt habe. Letzter Schrei war die „Hexe“ mit einem weißen Gesicht, lila Lippen und Augenlidern, sowie einer Spinne auf der Wange. Außerdem wollten alle Vampirzähne haben. Bei den Jungs waren die Totenschädel beliebter. Ebenfalls die falschen Wunden – das war spannend für mich 😀 Mit Kunstblut rummatschen hat was für sich. Um meiner sonst eher abgeneigten Haltung gegen Halloween zu entgehen, habe ich mich in mein japanisches Geisterkostüm geworfen. Hab ich mich gleich viel wohler gefühlt.

Neben Kindern anmalen, hatten wir einen Kuchen- und Kürbiswettbewerb, einen Gruselraum mit Fühlkästen (mit ekligem Zeug drinn), eine Disko die mit Geistern und Skeletten geschmückt war, Draculablutsuppe und Kürbissuppe (den spannenden Namen hatte ich leider vergessen). Alles in allem also ein sehr netter Abend.

Wichtigere Sachen, haben sich aber nicht wirklich ereignet. Der November hat sich bis jetzt als viel turbulenter herausgestellt. Zum einen gehe ich endlich in die Sprachschule (Montag und Mittwoch von 8 Uhr bis 12:30 Uhr). Ich besuche die „Laer Dansk“ Schule in Odense, unweit vom Bahnhof. In der Schule selber gibt es 3 Grundeinteilungen – 1. Leute die Analphabeten sind bzw das Dänische Alphabet noch lernen müssen, 2. Leute die die Grundschulbildung abgeschlossen haben, 3. Leute die schon mehrere Sprachen können bzw an der Uni waren.

Ich wurde in die dritte Gruppe gesteckt. In den Gruppen selber gibt es dann nochmal unterschiedliche Module. Ich bin jetzt im 3.3 Modul. Damit liege ich zwischen Anfänger-Level und Mittelstufe. An sich komme ich gut im Kurs mit, merke aber, dass mir grammatische Grundlagen fehlen. Das macht es manchmal doch etwas schwerer. Außerdem war ich etwas von der Hausaufgabenflut überrascht. Von Montag zu Mittwoch hatte ich 6 Aufgaben zu erledigen. Darunter Hörübungen, Lückentexte und Texte schreiben. Das klingt also nicht viel, nimmt aber doch mehr Zeit anspruch als man denkt.
Trotzdem bin ich aber froh endlich zu Schule zu gehen – mein Dänisch an sich ist übrigens dank der Kinder schon etwas besser geworden. Vor mir liegt aber noch ein langer Weg.

Die Schule allein, macht den November aber nicht turbulent. Zwei weitere tolle Sachen sind passiert. In der Sprachschule habe ich zwei Japanerinnen getroffen. Auf dem Flur habe ich beide auf Japanisch reden gehört. Da hat es mich gepackt und ich hab sie angesprochen 😀 Mein Japanometer ist jetzt erstmal wieder aufgeladen! Ich bin sehr glücklich~

Die andere tolle Sache: Ich gehe jetzt jeden (oder fast jeden) Freitag zum AIOdense. Das ist ein Club für japanische Kultur und Popkultur. Es dreht sich alles um Japan. Schwerpunkt sind Anime und Manga, es werden aber auch regelmäßig Neuigkeiten über Japan diskutiert bzw gibt es Vorträge über andere kulturelle Dinge in Japan. Ich habe mich angeboten ab nächstes Jahr auch einen oder zwei Vorträge zu halten. Dieses Jahr aber noch nicht. Zum einen habe ich keine Zeit zum anderen ist mein Dänisch noch nicht ausgereift genug. Und wenn ich schon einen Vortrag halten muss, will ich das er „bang“ macht. Um es mal mit diesem Wort auszudrücken. Ein wichtiges Mittel dazu ist nunmal die Sprache.

Was steht alles an um den November noch Turbulenter zu gestalten?

Am 17. November gehe ich mit auf eine Vogeljagd. Mal schaun wie es wird, aber da ich hier die Möglichkeit habe, wollte ich sowas einfach mal mitmachen. Ich werde aber nur im Hintergrund stehen und nicht auf wehrloses Geflügel schießen.

Ende November wird bei uns im Husmandsstedet ein Weihnachtsmarkt stattfinden – dafür müssen wir uns auch noch vorbereiten. Mal schaun welche Ideen die Kinder haben. Ich freue mich auf die Möglichkeit Aebbleskiver zu essen (so ne Art Kräppelchen).

Das sind wohl die zwei wichtigesten Dinge. Ansonsten gehe ich regelmäßig zum AIO-Club, Strikkecafe und Yoga. Ich hoffe, dass ich demnächst auch einen Chorfinde der zu mir passt (oder zu dem ich passe)

Herbstliche Grüße von der Insel Fyn

Rumi

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s